{"id":31766,"date":"2025-03-26T16:53:54","date_gmt":"2025-03-26T15:53:54","guid":{"rendered":"https:\/\/fast-track-city-summit.berlin\/?page_id=31766"},"modified":"2025-03-26T17:04:48","modified_gmt":"2025-03-26T16:04:48","slug":"ftc-netzwerk","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fast-track-city-summit.berlin\/en\/ftc-netzwerk\/","title":{"rendered":"FTC-NETZWERK"},"content":{"rendered":"
HIV verhindern. Aids und\u00a0Tuberkulose\u00a0beenden. Hepatitis C eliminieren. Das Fast Track City Netzwerk Berlin (FTCN-Berlin) ist ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Organisationen, Einrichtungen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich in der strukturellen Pr\u00e4vention von HIV, Aids, Tuberkulose, Hepatitis C und anderer Public Health-relevanter sexuell \u00fcbertragbarer Infektionen und der damit verbundenen Stigmatisierung und Diskriminierung engagieren.<\/p> Wir orientieren uns an der Ottawa-Charta zur Gesundheitsf\u00f6rderung von 1986 und dem Lebensweisen-Konzept der Weltgesundheitsorganisation WHO, das ihr zugrunde liegt, sowie an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDG 3) und an der Arbeit der internationalen Fast Track Cities Initiative, einem St\u00e4dte-Netzwerk, dem Berlin als erste deutsche Stadt im Jahr 2016 beigetreten ist. Die internationale Fast Track Cities Initiative hat das Ziel, Aids in den Metropolen bis zum Jahr 2030 zu beenden.<\/p> Wir wollen individuelle Gesundheitskompetenzen st\u00e4rken und gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse beeinflussen. Dabei wollen wir Communities beteiligen und empowern sowie die Pr\u00e4ventionsebenen von Prim\u00e4r-, Sekund\u00e4r- und Terti\u00e4rpr\u00e4vention miteinander verschr\u00e4nken. Gesundheit soll lebensweltnah gef\u00f6rdert werden. Die strukturelle Pr\u00e4vention nimmt das Verhalten Einzelner ebenso in den Blick wie die Verh\u00e4ltnisse, in denen sie leben. Denn was ein Mensch f\u00fcr die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer tun kann, tun will und schlie\u00dflich tats\u00e4chlich umsetzt, h\u00e4ngt von individuellen Faktoren ab, sowie wesentlich vom eigenen Umfeld und den gesellschaftlichen Strukturen. Diskriminierung und Ausgrenzung und\/oder Kriminalisierung behindern bzw. verhindern gesundheitsf\u00f6rderliches Verhalten. Deshalb setzen wir dort an, wo die strukturellen und sozialen Verh\u00e4ltnisse Menschen daran hindern, ihre Rechte \u2013 auch das Recht auf Gesundheit \u2013 wahrzunehmen.<\/p> Zweck des Berliner Netzwerks ist der gegenseitige Austausch von Informationen und Erfahrungen, die Entwicklung von Strategien f\u00fcr eine optimale Zusammenarbeit und eine aktive Mitgestaltung gesundheitspolitischer Entscheidungen. \u00a0<\/p> Die Zusammenarbeit der Mitglieder im FTCN-Berlin erfolgt gleichberechtigt, auf Augenh\u00f6he, wertsch\u00e4tzend und im gegenseitigen Respekt. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und getragen.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t Die Vision des FTCN-Berlin ist es, Berlin zu einer Stadt ohne Aids, Hepatitis C und Tuberkulose zu machen. Unser Engagement schlie\u00dft auch Antworten auf andere Public Health-relevante sexuell \u00fcbertragbare Infektionen ein. HIV-bezogenes Stigma und Diskriminierung von Menschen mit HIV und Hepatitis C werden wir beenden.<\/p> Gesundheit und Wohlbefinden sind Grundrechte aller Menschen. Dies gilt ganz besonders auch f\u00fcr Menschen ohne Versicherungsschutz und\/oder ohne gesicherten Aufenthalt. Wir sind \u00fcberzeugt, dass diese Ziele nur durch einen gleichberechtigten Zugang aller Menschen zu gesundheitlicher Versorgung auf der Basis struktureller Pr\u00e4vention erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p> Wir sind entschlossen, durch unser gemeinsames Handeln und durch unsere Zusammenarbeit, die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Menschen zu f\u00f6rdern und auf der Grundlage von Public Health einen gesellschaftlichen Effekt zu erreichen. Das Wohlbefinden und die eigene Entscheidung des Individuums stehen im Vordergrund.<\/p> Wir begreifen die Arbeit bez\u00fcglich Anti-Diskriminierung und Entstigmatisierung als laufende und anhaltende gesamtgesellschaftliche Prozesse. Sowohl Sprache, als auch Konzepte und Tools f\u00fcr eine sozial gerechte Gesellschaft entwickeln sich stetig weiter. Das FTCN-Berlin ist Teil dieses Lernprozesses.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t Partnerschaftliche Zusammenarbeit: <\/strong>Wir arbeiten im Netzwerk zusammen mit den Berliner Senatsverwaltungen und den Bezirks\u00e4mtern, den Communities, den wissenschaftlichen und anderen Expert:innen, den Netzwerken von \u00c4rzt:innen und anderen wichtigen Akteur:innen, z.B. Selbsthilfe, Institutionen, Einrichtungen, Vereine, Verb\u00e4nde und Fachgesellschaften.<\/p> Lebensweltakzeptanz:<\/strong> Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass allen Menschen Zugang zu einer zielgerichteten, bedarfsgerechten und ausreichenden Pr\u00e4vention sowie gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung zur Verf\u00fcgung steht – unabh\u00e4ngig von ihrer ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit, ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identit\u00e4t, ihrem Aufenthalts- und Versichertenstatus oder von anderen Merkmalen.<\/p> Wir richten uns an den Lebenswelten von Einzelnen und Gruppen aus und engagieren uns f\u00fcr eine Versorgung, die den Bed\u00fcrfnissen der jeweiligen Communities entspricht.<\/p> Wirkung:<\/strong> Wir richten unsere Arbeit an den Grunds\u00e4tzen der Wirkungsorientierung aus.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t Das FTCN-Berlin\u2026.<\/b><\/p>
Stigmatisierung und Diskriminierung bek\u00e4mpfen.<\/b><\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\tPr\u00e4ambel \u2013 Wer wir sind<\/strong><\/h2>
Unsere Prinzipien, Visionen, Ziele und Arbeitsweisen<\/strong><\/h2>
Unser Engagement f\u00fcr diese Vision basiert auf folgenden Prinzipien:<\/strong><\/h2>
Was wir konkret tun<\/strong><\/h2>